Sonnenuntergang Cape Palliser
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Was wir aus dem Alleinsein lernen können

„Allein zu sein! Drei Worte leicht zu sagen, und doch so schwer, so endlos schwer zu tragen.“  (Adelbert von Chamisso, 1781 – 1838, deutsch-französischer Dichter und Naturforscher)

Warum ist es eigentlich so schlimm für viele Menschen, alleine zu sein? Und warum wünschen wir uns immer dann am stärksten, alleine zu sein, wenn wir zu viel Stress und zu viele Verabredungen haben und nur am Rotieren sind?

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Mount Taranaki/ Neuseeland
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Schmetterlinge sind viel schöner, wenn sie fliegen

„Wenn ihr euer Schaf oder eure Kuh unter Kontrolle halten wollt, gebt ihnen eine große, weite Wiese.“ Shunryu Suzuki

Viele Menschen versuchen alles in ihrem Leben immer unter Kontrolle zu haben. Und nicht nur das: Viele unterliegen auch der Illusion, dass sie tatsächlich alles unter Kontrolle haben. Zukunftspläne, Beziehungen, Karriere, gesunde Ernährung, genug Sport … alles kein Problem. Wenn man nur gründlich genug plant, wird schon alles so kommen wie man will. Oder?

Nur vergessen viele, dass es da noch einen wichtigen Faktor gibt, der sich nicht kontrollieren lässt: das Leben selbst. Wir versuchen oft so krampfhaft, an unseren Plänen und unseren Vorstellungen festzuhalten, dass wir aus allen Wolken fallen, wenn dann doch alles ganz anders kommt als wir es uns vorgestellt haben.

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Der Sinn deines Lebens
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Der Sinn d(ein)es Lebens

„Wir verlangen, das Leben müsse einen Sinn haben – aber es hat nur ganz genau so viel Sinn, als wir selber ihm zu geben imstande sind.“ Hermann Hesse

Die Frage aller Fragen
Diese Frage hat sich sicherlich jeder und jede von uns schon einmal gestellt: Was ist eigentlich der Sinn des Lebens? Warum bin ich auf der Erde? Warum lebe ich dieses Leben und kein anderes? Warum habe ich so viel Pech in meinem Leben und andere so viel Glück? Gibt es überhaupt einen Sinn oder bin ich zufällig hier gelandet?

Eine sichere Antwort auf diese Frage kann wohl niemand geben. Wenn wir diese Frage beantworten könnten, befänden wir uns auf einer anderen geistigen Ebene, wir wären nicht, wer wir sind: Menschen. Menschen, die auf die Welt kommen, ihr Leben leben und am Ende ihres Lebens die Welt wieder verlassen. Deshalb möchte ich in diesem Artikel nur eine Sichtweise anbieten, nämlich meine, wohlwissend, dass es Millionen anderer Sichtweisen da draußen gibt, die sicherlich ebenso ihre Berechtigung haben.

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Gesund im Gleichgewicht
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Gesund und im Gleichgewicht bleiben

„Es kommt darauf an, den Körper mit der Seele und die Seele durch den Körper zu heilen.“  (Oscar Wilde)

Ich gehöre zu den glücklichen Menschen, die so gut wie nie krank im Bett liegen und selbst wenn alle um mich herum niesen und husten und sich eine dicke Erkältung eingefangen haben, spüre ich meist nur leichte Symptome für ein paar Tage, die mich nicht großartig einschränken. Vielleicht bin ich nur mit einem guten Immunsystem gesegnet, aber ich versuche auch täglich viel für meine Gesundheit zu tun.

In diesem Artikel schreibe ich über die Dinge, die meiner Meinung nach essentiell für die Gesundheit sind.

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Introvertiert und hochsensibel
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Still in einer lauten Welt – Introvertiert und Hochsensibel

„Ruhig wie ein tiefer See mit ungetrübtem Wasser ist der Weise mit seiner heiteren Klarheit.“ (Buddha)

Kleine Statistik

Introversion und Hochsensibilität hängen eng zusammen. Nicht jeder introvertierte Mensch ist hochsensibel und nicht jeder hochsensible Mensch muss zwangsläufig introvertiert sein, doch sehr oft gehen beide Eigenschaften Hand in Hand. Es ist nicht leicht, eine Grenze zu ziehen zwischen Introversion und Extraversion oder Hochsensibilität und normaler Sensibilität, da die Übergänge fließend sind, deshalb möchte ich mich nicht lange mit Statistiken aufhalten. Ganz grob kann man sagen: Etwa 15-20 % aller Menschen sind hochsensibel. Von den Hochsensiblen sind über 70 % introvertiert.

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Der innere Pfad
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Der innere Pfad

„Wohin du auch gehst, geh mit deinem Herzen.“ (Konfuzius)

Kennt ihr das? Dieses Gefühl, dass man so aus dem Gleichgewicht gekommen ist, dass man gar nicht mehr weiß, wo man eigentlich gedanklich und emotional hinläuft? Dieses Gefühl, dass man es irgendwie geschafft hat, sich im Unterholz seiner Gedanken und Gefühle zu verirren?

Nach außen hin hat sich nichts geändert. Du stehst trotzdem jeden Morgen auf, lebst deinen Alltag mit allen Herausforderungen und Überraschungen und gehst abends wieder ins Bett. Du interagierst mit deinem sozialen Umfeld, löst Probleme, hast Spaß und die ganze Zeit ist was los.

Und plötzlich ist da dieses Chaos im Kopf.

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Yoga ist wertvoll
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5 Gründe, warum Yoga so wertvoll ist

„Ich atme ein. Und komme zur Ruhe. Ich atme aus. Und lächle. Heimgekehrt in das Jetzt wird dieser Moment ein Wunder.“ (Thích Nhát Hanh)

Ich habe nun schon öfter fragende Blicke oder Unverständnis geerntet, wenn ich von Yoga schwärme. Wenn ich erzähle, dass ich beinahe täglich übe, mag das klingen, als wäre ich diszipliniert und fleißig. Die Wahrheit ist, dass ich mich nicht zwingen muss, die Matte auszurollen. Ich mache es gerne, ich würde sogar so weit gehen zu sagen: Ich brauche es.

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Yoga-Geschichte
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Kleine Yoga-Geschichte

Die Sonne steigt über den Bergkamm. Langsam beginnen ihre Strahlen den noch gefrorenen Boden zu wärmen und der Tau glitzert im aufziehenden Tageslicht. Ein Falke schwingt sich vom nahen, noch dunklen Nadelwald in luftige Höhen und kreist über dem wunderschönen morgendlichen Schauspiel.

Ich trete aus meinem Versteck. Meine Glieder sind noch etwas steif von der Kälte. Tief atme ich die eisige Luft ein und spüre gleichzeitig die Sonnenstrahlen auf meiner Haut. Mit bloßen Füßen mache ich einen Schritt auf das gefrorene Gras. Es knistert leise, während ich mit vorsichtigen Schritten am Waldrand entlang über die Bergwiese schreite. Den Schmerz der Kälte, der langsam an meinen Beinen heraufkriecht, spüre ich nicht. Stattdessen fokussiere ich mich auf die Natur und mein Ziel, der große Felsen, der noch im Schatten des Gebirgsmassives wie ein Fremdkörper im Zentrum der hügeligen Wiese liegt. Alle Blicke richten sich automatisch auf diesen einen Fixpunkt, wenn man die Lichtung betritt. Dunkel, majestätisch und schutzbietend für alle Lebewesen.

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